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Wärmepumpenheizung
Die Funktionsweise einer
Wärmepumpe ist ähnlich wie die eines Kühlschrankes, jedoch mit deutlich mehr
Antriebsleistung.
Eine Wärmepumpe schöpft Energie aus Wasser, Luft oder der
Erde, indem sie deren Temperatur weiter abkühlt um die Wärmeenergie zum heizen
zu nutzen - selbst bei 0°C!
Der vom Stromversorger angebotene
Wärmepumpentarif ist erheblich günstiger als der verwendete Haushaltstarif. Bei
wirtschaftlicher Betrachtung müssen die höheren Investitionskosten der
Wärmepumpe gegenüber einem Öl- oder Gasbrenner, der angebotene Strompreis für
Wärmepumpe und dessen Laufzeiten und die Leistungszahl der Wärmepumpe wie bei
jeder Wirtschaftlichkeitsrechnung berücksichtigt werden. Aufgrund des
Wärmepumpentarifes ergibt sich bei Erzeugung der Nutzwärme mittels Luft-Wasser-
Wärmepumpe ein Preis von ca. 3,5 Eurocent/kWh und 5,6 Eurocent/kWh.
Es gibt folgende Typen von
Wärmepumpen:
Erdwärmekollektoren sind in
geringer Tiefe (ca. 1 bis 1,5 m, Abstand ca. 1 m) im Erdboden verlegte
„Heizschlangen“. Diese können jedoch im Winter massive Schäden hervorrufen, da
bei lange anhaltendem Wärmeentzug sich um die Schlangen ein Eisklotz (eine Art
Permafrost) bildet. Bei zu sehr beanspruchten Kollektoren taut das Kollektorfeld
nicht mal mehr im Sommer vollständig auf. Die Entzugsleistung hängt sehr von
oberflächlichen Gegebenheiten ab, wie zum Beispiel Sonneneinstrahlung, Regen,
Frost, etc.
Erdwärmesonden sind Bohrungen in
den Boden bis zu mehreren 100 Metern. Die meisten Bohrungen werden bis 50 Meter
ausgeführt. Reicht die Leistung einer Erdwärmesonde nicht aus, werden mehrere
Bohrungen auf Basis der gewünschten Entzugsleistung durchgeführt. Die Bohrungen
sind die einfachste und zuverlässigste Methode, eine Wärmepumpe zu betreiben, da
nicht der ganze Garten umgegraben werden muss (wie bei Kollektoren) und auch die
Entzugsleistung am höchsten ist. Nachteilig wirken sich hier jedoch die enormen
Kosten für die einzelnen Bohrungen aus.
Grundwasserwärmepumpe: hierbei
wird Grundwasser in einem Brunnen entnommen und durch einen so genannten
Schluckbrunnen zurückgeführt. Hier ist die Qualität des Wassers von
entscheidender Bedeutung für die Zuverlässigkeit des Systems. Vor der
Installation einer derartigen Anlage sollte eine Wasserprobe gezogen werden.
Durch die Nutzung von Grundwasser als Wärmeträgermedium entstehen nur geringe
Wärmetauscherverluste; durch die hinzukommenden etwas höheren
Grundwasser-Temperaturen im Mittel können Grundwasser-Wärmepumpen so mit
Jahresarbeitzahlen (bis über 5) arbeiten, jedoch mit erhöhten Ansprüchen an den
Wärmetauscher gegen die Verockerung bzw. Oxidierung bei eisen- und
manganhaltigem Wasser.
Luftwärmepumpe: hierbei wird Luft
direkt aus der Umgebung verwendet. Dieses System hat den Vorteil, dass die
Umgebung nicht einfrieren kann, da stets genügend Wärmeenergie in der Luft zur
Verfügung steht. Zudem sind hier die Investitionskosten im Verhältnis gering,
und die Montage ist unproblematisch. Der Begriff Luftwärmepumpe wird für
verschiedene Systeme verwendet. Daher wird meist noch differenzierter
eingeteilt:
1. Luft-Wasser-Wärmepumpen
entziehen der Umgebungsluft über einen Wärmetauscher Wärme und geben diese an
die bestehenden Heizungs- und/oder Warmwasserkreisläufe ab (Fußbodenheizung,
Radiatoren o.ä.).
2. Luft-Luft-Wärmepumpen entziehen der Luft Wärme und stellen sie einem
Luft-Heizungssystem (Lüftung) zur Verfügung. Dazu muss das Gebäude jedoch über
eine entsprechende Heizungs-/Lüftungsanlage bereits verfügen bzw. diese
nachträglich eingebaut werden.
<Quelle: wikipedia.org>
Welche Wärmepumpe für Sie die
"Richtige" ist, ist von vielen Einflüssen abhängig.
Wir beraten Sie gern dazu!
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